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Antarktis (Polargebiete)

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Die Antarktis besteht aus dem Kontinent Antarktika und den Eismeeren, sie ist nicht nur der kälteste, sondern auch die südlichste Region und ist vom Antarktischen Ozean (Südlicher Ozean) umschlossen, auf Antarktika befindet sich auch der Südpol unserer Erde. Im Gegensatz zum Nordpol in der Arktis, befindet sich der Südpol auf festen Landmassen. Da die Antarktis so gut wie keine Bevölkerung besitzt, befinden sich dort als einzige Bewohner nur internationale Forschergruppen, die dort Forschungsstationen für Meereskunde, Biogeographie, Klima- und Gletscherforschung eingerichtet haben.

Zur Antarktis gehören folgende Eismeere:

  • Weddell-Meer
  • Davissee
  • Rossmeer
  • Amundsensee
  • Bellingshausensee
  • Grenzen der Antarktis

    Gemäß Antarktis-Vertrag verläuft die politische Grenze südlich des 60° Breitengrads. Die klimatische Grenze bildet jedoch die Meinardus-Linie oder auch antarktische Konvergenz genannt. Diese Klimazone ist etwa 100 km breit, hier trifft das warme antarktische Gewässer auf das kalte subantarktische Gewässer. Das bedeutet, dass die Inseln in den antarktischen Gewässern generell schnee- und eisfrei (Eisgrenze im Frühjahr) und die Inseln in den subantarktischen Gewässern stets mit Eisschichten übersäht sind. Diese Grenze verändert das Klima der Inseln, sowie die Flora und Fauna des Meeres schlagartig, zu den echten eiskalten subantarktischen Inseln gehören die Adelaidinseln, Alexanderinsel (Alexander-I.-Insel), Ballanyinsel, Bouvetinseln, Elefanteninsel, Heardinseln, Macquarieinsel, Peter-I. Insel, Scottinsel, Südgeorgien, Südliche Orneyinseln und die Südlichen Sandwichinseln.

    Antarktis Überblick

    Der ersten Menschen, die den Südpolarkreis entdeckten, waren der englische Kapitän James Cook und die beiden deutschen Brüder und Naturforscher Reinhold und Georg Foster, sie umsegelten die gesamte Antarktis in den Jahren 1772 bis 1775. Erst im 19. Jahrhundert betraten die ersten Menschen die Antarktis, dazu gehören die Forscher Shackleton, Amundsen und Scott. Im Gegensatz zur Arktis, heißt diese Eiswüste Ant(Arktis), sie ist von Menschen noch nicht besiedelt worden, dennoch erhoben um 1950 gleich zwölf Staaten Ansprüche auf den Südpol.

    Australien, Neuseeland, Argentinien und Chile sehen sich als Nachbarn; der Eiswüste und würden sie gerne unter sich aufteilen.

    England, Frankreich und Norwegen nehmen für sich das Recht der Entdecker in Anspruch. Belgien, Japan und Südafrika haben Forschungsstationen im ewigen Eis.

    Ohne den Supermächte USA und die UDSSR würde es keine Regelung der Antarktis-Frage geben. Während des "Internationalen Geophysikalischen Jahres 1958" entwickeln Südpol-Forscher die Idee für ein Abkommen ihrer Länder. Der US-Präsident Eisenhower greift den Entwurf auf und lädt Vertreter der zwölf Anspruchs-Staaten nach Washington ein. Nach monatelangen zähen Verhandlungen unterzeichnen sie am 1. Dezember 1959 den Antarktischen Vertrag.

    Sein Grundsatz lautet:
    Im Land südlich des 60. Breitengrades sind militärische Stützpunkte verboten, ebenso Waffenlagerung, Atomversuche und die Entsorgung nuklearer Abfälle. Die Antarktis steht ausschließlich der friedlichen Forschung offen, und zwar allen Staaten, die dem Abkommen beitreten, derzeit sind es 44 Nationen (Bundesrepublik Deutschland, 1979).



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