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Dunkle Materie (Wissenschaft • Astronomie • Kosmologie)

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Dunkle Materie ist ein theoretisches Konstrukt, das sich aus der Tatsache ergibt, dass die Gravitation im Universum wesentlich stärker ist, als sich durch die Masse der sichtbaren Materie in Galaxien und Dunkelwolken ergibt.

Grundlagen

Die Forschung hat heute einen Überblick über die im gesamten Universum verteilte sichtbare Materie. Aus deren Gesamtmasse und den Anziehungskräften im Weltall, laesst sich schlussfolgern, dass bis zu 95% der Materie bisher unentdeckt geblieben sein muss und die sichtbare Materie in Galaxien und anderen Materiezusammenballungen einschliesslich des interstellaren Mediums nur 5% der Gesamtmasse darstellt. Sie ist mit der "hellen Schaumkrone" auf der Oberfläche des Materieozeans verglichen worden.

Die fehlende Materie

Viel ist spekuliert worden, wo und in welcher Form die bilanzmaessig fehlende Materie zu suchen sei, aus der sich die gewaltigen Anziehungskräfte des Universums speisen.

1. Der Versuch, sie in den Schwarzen Löchern und superschweren Schwarzen Löchern, in den Braunen Zwergen oder in Planeten oder dunklen Gaswolken zu finden, führte zu der Erkenntnis, dass auch diese Ansammlungen exotischer Materieformen in der Summe nicht ausreichen, das erkannte Massendefizit zu erklären.

2. Im weiteren ist anzunehmen, dass die "Dunkle Materie" in Form von superschweren Elementarteilchen im gesamten Raum verteilt ist. Diese Elementarteilchen, von denen man animmt, sie sollten allein so viel Masse besitzen wie ein mittelschwerer Atomkern, müssen extrem reaktionsträge sein, denn weder konnte man bisher ihre vermutlich extrem selten auftretende Wechselwirkung mit sichtbaren Materieteilchen noch mit Strahlungen beobachten. In unterirdisch gelegenen Detektoren versucht man, diese Teilchen, vorläufig "whimps" genannt, von der Umgebungsstrahlung möglichst weitgehend abgeschottet, zu finden.

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