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Gegenpapst (Gesellschaft • Religion und Spiritualität • Christentum • Konfession • Katholizismus)

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Definition des Begriffs "Gegenpapst"

Wird zu Lebzeiten eines kanonisch gewählten, nicht zurückgetretenen, sondern nach wie vor im Amt befindlichen Papstes ein anderer Pontifex gewählt oder ernannt, so wird ein solcher als Gegenpapst bezeichnet.

Gegenpäpste wurden meist dann gewählt, wenn sich die Kardinäle nicht auf einen Kandidaten einigen könnten und sich das Kollegium dadurch spaltete. Jede Gruppe wählte oder ernannte dann ihren "eigenen" Papst. Aber auch Könige und Kaiser mischten bei Papstwahlen mit, ebenso wie Angehörige des römischen Adels.

Die tatsächliche Anzahl der Gegenpäpste kann nicht genau festgestellt werden. Denn neben verschiedenen Zählweisen, teilweise total verworrene Papstwahlen, Lücken in der Chronik der Papstgeschichte gibt es auch noch verschiedene Ansichten, wer denn nun als Gegenpapst zählt und wer nicht.

Als erster Gegenpapst wird Hippolyt (0217-0235) genannt, als derzeit letzter Felix V. (1439-1449). Ansonsten schwanken die Zählungen etwa zwischen 25 und 40 Gegenpäpsten.

Aber selbst heutzutage gibt es noch sogenannte Gegenpäpste. Allerdings werden diese in den Papstlisten nicht oder nur sehr selten geführt, weil sie keine ganzen Staaten oder große Kirchenteile hinter sich haben, sondern lediglich regional sehr eingegrenzt tätig sind und nicht sehr viele Anhänger haben.





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