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Gründungsverträge (Europa • Europäische Union • Geschichte)

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1947 mit dem Marshall-Plan forderte der damalige US-Außenminister George Marshall 1947 die Staaten Europas auf, ihre Anstrengungen für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Westeuropas zu vereinen.
1950 schlug der damalige französische Außenminister Robert Schuman (Schumann Erklärung) vor, dass die Länder Deutschland und Frankreich sowie andere beitrittswillige europäische Land ihre Kohle- und Stahlindustrie zusammen verwalten sollten. Bereits wenige Monate danach unterzeichneten die Länder Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande die Schuman-Erklärung. Diese Erklärung führte 1951 zur Gründung der ersten Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS).
1957 wurden in Rom zwei weitere Gemeinschaften von den sechs Beitrittsländern gegründet, einmal die Europäische Atomgemeinschaft und die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft.
1967 wurden die einzelnen Organe, Rat und Kommission, der drei Gemeinschaften EGKS, EWG und EURATOM in einen Fusionsvertrag zusammengelegt. Seitdem wird die Europäische Gemeinschaft (EG) nur noch von einem Rat und einer Kommission und vom Europäischen Parlament geleitet.

EGKS

Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl wurde 1951 von den Ländern Belgien, Deutschland, Luxemburg, Frankreich, Italien und die Niederlande gegründet. Die Gemeinschaft bestand aus einem unabhängigen übernationalen Gremium, der sogenannten Hohen Behörde. Der erste Präsident war Jean Mennnt. Dieser Hohe Rat hatte die Befugnis, Entscheidungen über die Kohle- und Stahlindustrie in den jeweiligen Ländern zu treffen.
Am 23. Juni 2002 wird der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) vertragsgemäß nach 50 Jahren außer Kraft gesetzt

EURATOM

Die Europäische Atomgemeinschaft wurde 1957 als zweite Gemeinschaft von den sechs Ländern Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande gegründet. Aufgabe von Euratom ist es, schnell Kernindustrien zu bilden, um die Lebenshaltung in den Mitgliedstaaten zu heben und die Beziehungen mit den anderen Ländern weiter zu entwickeln.

EWG

Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft wurde ebenfalls 1957 von den Ländern Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande in Rom gegründet . Dadurch wurde die gemeinsame Politik in der EWG auf die Bereiche Kohle und Stahl, die Landwirtschaft, die Fischerei, das Verkehrswesen, das Wettbewerbsrecht und den Außenhandel weiter ausgedehnt.

OEEC

Die Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (Organization for European Economic Cooperation) wurde nach dem Zweiten Weltkrieg (1948) auf eine Initiative der Vereinigten Staaten gegründet. Die Ziele der OEEC bestanden zuerst darin, die Liberalisierung des Handels zwischen Europa und den Vereinigten Staaten zu fördern. Als zusätzliche Zielsetzung wurde 1960, dem Beitrittsjahr der USA und Kanadas, die Wirtschaftsförderung in der Dritten Welt durch Entwicklungshilfe festgeschrieben; aus der OEEC wurde die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Organisation for Economic Coopperation and Development) OECD.





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