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Holocaust-Denkmal (Europa • Deutschland • Berlin • Mitte • Sehenswürdigkeiten)

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Das Holocaust-Denkmal (Holocaust Monument) ist das zentrale Mahnmal für die sechs Millionen, in der NS-Zeit ermordeten Juden Europas, es soll alle künftigen Generationen mahnen, die Menschenrechte nie wieder anzutasten, stets den demokratischen Rechtsstaat zu verteidigen, die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz zu wahren und jeder Diktatur und Gewaltherrschaft zu widerstehen.

Holocaust Mahnmal


Das Holocaust-Mahnmal befindet sich in der Mitte Berlins, auf dem etwa 19.000 m² großen Gelände der ehemaligen Ministergärten, in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tors, an der Wilhelmstr 72 - 73. Das vom amerikanischen Architekten Peter Eisenman geschaffene Holocaust Mahnmal wurde am 10 Mai 2005 feierlich eingeweiht und am Donnerstag den 12.05.2005 für Besucher geöffnet. Als Ergänzung zu dem vom amerikanischen Architekten Peter Eisenman entworfenen Stelenfeld entstand in Zusammenarbeit mit der Architektin Dagmar von Wilcken, unterhalb der Betonstelen ein Ort der Information, über die zu ehrenden Opfer und die historischen Stätten des Gedenkens.

Das Holocaust Mahnmal besteht aus 2.711 Betonstelen (Betonpfeiler), die in einem wellenförmigen Höhenraster angeordnet wurden. Die Stele sind etwa 0,95 m tief und 2,38 m breit und etwa 0,2 m bis 4,7 m hoch. Im westlichen Teil des Stelenfelds wurden 41 Bäume Kiefer-, Linden- und Geweihbäume gepflanzt. Der begehbare Boden des Stelenfelds ist mit Betonsteinen gepflastert. Für Rollstuhlfahrer, wurden spezielle Passagen durch das Stelenfeld markiert. Die oberirdische Anlage ist täglich 24 Stunden geöffnet.

Ort der Informationen

Der unterirdische Ort der Information umfasst vier Räume und befindet sich am südöstlichen Teil der Stelenfelds und ist über zwei Treppen und einem Aufzug für Behinderte erreichbar. Die Räume sind zum Teil mit Tageslicht und Kunstlicht ausgeleuchtet. Auf den riesigen Präsentationsflächen findet man die notwendige Aufklärung über die Herkunft der zu ehrenden Opfer des Holocaust und man versucht, die Ausdehnung des Mordens auf ganz Europa unter Einbezug anderer Opfergruppen zu dokumentieren. Gleichzeitig soll der "Ort der Information" über die anderen Gedenkstätten in Deutschland und Europa geben.

Geschichte

Auf Anregung der Publizistin Lea Rosh entsteht 1989 aus der Bürgerinitiative "Perspektive Berlin e.V.", der "Förderkreis zur Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas e.V.". 1993 erklärte sich die Bundesrepublik Deutschland bereit, für diese Idee ein Grundstück in Berlins Mitte, nahe dem Brandenburger Tor, für das Denkmal zur Verfügung zu stellen. Für die Gestaltung des Denkmals wurde 1995 ein Wettbewerb ausgeschrieben. Den ersten Preis der zweiten Wettbewerbsstufe gewann der amerikanische Architekt Peter Eisenman im Oktober 1997. Sein überarbeiteter Entwurf sieht ein Feld mit 2 700 senkrechten Stelen und einen unterirdischen "Ort der Information" vor. Aufgrund einer großen Mehrheit zum Bundestagsbeschluss vom 25. Juni 1999 wurde die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas gegründet, sie übte die Bauherrenfunktion für das Denkmal aus und wird für den Unterhalt des Denkmals sorgen. Weiterhin wurde ein Beirat beauftragt, Vorschläge für das Gedenken an anderen Opfergruppen zu erarbeiten. Mit der Grundsteinlegung im April 2003 wurde mit den Arbeiten begonnen, schon am 12. Juni 2004 wurde das Richtfest gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt waren schon über die Hälfte der Betonstelen fertig gestellt und für die Besucher erstmals begehbar.

Weitere Informationen

Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas





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