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Kanada (Amerika • Geschichte)

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Überblick

Die Ureinwohner Kanadas waren die sogenannten First Nations (früher "Indianer" genannt) und Inuit (früher "Eskimos" genannt), die aus Asien kamen und über die Landbrücke , die Sibirien mit Alaska verbindet, einwanderten. Wann diese Einwanderung geschah ist bis heute unsicher. Theorien benennen Zeitspannen von 50.000 bis 15.000 Jahren in die Vergangenheit. Der erste Kontakt zwischen Europäern und den Ureinwohnern ergab sich etwa vor 1.000 Jahren, als sich Wikinger aus Island für kurze Zeit in Newfoundland niederließen.

Auf der Suche nach kürzeren und besseren Handelswegen zum Fernen Osten durchkreuzten französischen und englischen Entdecker die Wasserstraßen des nordamerikanischen Erdteils und errichteten einige koloniale Außenposten. Im 17. Jahrhundert entstanden die ersten englischen und französischen Siedlungen. Aufgrund politischer Rivalitäten zwischen England und Frankreich kam es im Jahre 1759 zur Schlacht auf dem Plains of Abraham in Québec, wo die Franzosen von den Engländern geschlagen wurden. In Friedensverhandlungen von Paris fielen 1763 alle französischen Gebiete östlich des Mississippi (mit Ausnahme der vor Newfoundland liegenden Inseln St. Pierre und Miquelon) an England. Um 1837 und 1838 kam es im damaligen Ober- und Unterkanada zu kurzen Aufständen. Das veranlasste Großbritannien dazu, die beiden Kolonien als Ost- und Westkanada wiederzuvereinigen. 1848 erhielt die neue Kolonie ihre eigene Regierung, die in allen Angelegenheiten mit Ausnahme der Außenpolitik selbständig war. Auf diese Weise erlangte Kanada ein weiteres Maß an Autonomie, blieb jedoch weiterhin ein Teil des britischen Weltreichs. Die britischen Kolonien in Nordamerika, Ost- und Westkanada, Nova Scotia, New Brunswick, Prince Edward Island und Newfoundland, wuchsen und entwickelten sich unabhängig voneinander. Als die Vereinigten Staaten jedoch gestärkt aus dem Bürgerkrieg hervorgingen, war man in weiten Kreisen der Meinung, nur ein Zusammenschluß der britischen Kolonien könne eine zukünftige Annexion durch die Vereinigten Staaten verhindern. Am 1. Juli 1867 wurden Ost- und Westkanada, Nova Scotia und New Brunswick durch den British North America Act zu einem einzigen unabhängigen Land zusammen geschlossen, dem Dominion of Canada.

Der neue Staat übernahm das parlamentarische Regierungssystem Großbritanniens, mit einem Generalgouverneur als Vertreter der Krone und einem aus Unterhaus und Senat bestehenden Parlament. Das Parlament erhielt die Befugnis zur Gesetzgebung in allen Angelegenheiten die von nationalem Interesse waren. Schon bald nach der Konföderation erwarb Kanada das sogenannte Rupert's Land von der Hudson's Bay Company. Die dadurch vollzogene Ausdehnung nach Westen verlief reibungslos, danach dehnte sich die Besiedlung immer weiter aus. Die Zahl der Einwanderer nach Kanada stieg, besonders im Westen, laufend an und erreichte 1913 einen Höchststand von 400.000. Während dieser Zeit profitierte Kanada von der guten Lage der Weltwirtschaft und entwickelte sich zu einer Industrie- und Agrarmacht. Das Wachstum der kanadischen Wirtschaft setzte sich nach dem Kriegsende des 2. Weltkriegs immer weiter fort. Bei der Einwanderung nach Kanada hat sich ein merklicher Wandel vollzogen. Vor dem Zweiten Weltkrieg kamen die meisten Einwanderer aus Großbritannien oder osteuropäischen Ländem. Seit Kriegsende stieg die Zahl von Einwanderern aus den südeuropäischen Ländern, aus Asien, Südamerika und der Karibik.





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