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Kybernetiker (Wissenschaft • Mathematik • Angewandte Mathematik • Kybernetik)

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Norbert Wiener

Geboren: 26-XI-1894 in Columbia, Missouri, USA, Gestorben: 18-III-1964 in Stockholm, Schweden.
Mathematiker, Mitglieder der Cybernetics Group, einer der Begründer der Kybernetik. Im Alter von 18 Jahren promovierte Norbert Wiener mit einer Dissertation über Fragen der mathematischen Philosophie. Nach wissenschaftlicher Tätigkeit auf den Gebieten der Wahrscheinlichkeitstheorie, der Theorie realer Funktionen, der Potentialtheorie, der funktionalen Analysis und der mathematischen Physik wurde er im Laufe des 2. Weltkrieges zur Entwicklung elektronischer Einrichtungen für ballistische Berechnungen herangezogen. Im interdiziplinären Austausch mit Neurowissenschaftlern erwachte sein Interesse an automatischer Regelung und Kommunikation.

William Ross Ashby



Geboren: 06-IX-1903, London, England, Gestorben: 15-XI-1972.
Britischer Psychiater und einer der Begründer der Kybernetik. Ashby leistete Grundlagenarbeiten zu Steuerung und Organisation komplexer Systeme und formulierte das Konzept des Homöostaten, das Gesetz der erforderlichen Varietät, das Prinzip der Selbstorganisation und das Gesetz der Regulationsmodelle.
Als Forschungsdirektor des Barnwood House Hospital in Gloucester (1947-1959) verfaßte er die bahnbrechenden Werke "Design for a Brain" (1952) und "Introduction to Cybernetics" (1956). Nach Tätigkeiten als Direktor des Burden Neurological Institute (1959-1960) und im Dept. of Electrical Engineering der University of Illinois, Urbana (1960-1970) wurde er 1971 zum Fellow des Royal College of Psychiatry ernannt.

Literatur:
Ashby, W. R. (1956), "Introduction to Cybernetics", London, Chapman & Hall [PDF-Datei von Principia Cybernetica]
Additional information at the Ashby Archive

Gregory Bateson

Geboren: 09-V-1904 in Grantchester, England, Gestorben: 04-VII-1980 in San Francisco, California, USA.
Anthropologe, Philosoph, Ökologe.
Bateson begann seine anthropologische Forschung mit Feldstudien in Neu-Guinea und Bali. Zusammen mit seiner ehemaligen Ehefrau Margeret Mead legte er die Grundlagen der visuellen Anthropologie.
Als Mitglied Cybernetics Group verstand er Ökologie immer auch in einem sozialen Sinne. Im Widerstand gegen den vorherrschenden wissenschafltichen Reduktionismuns strebte er danach, das Konzept des Geistes wieder in die wissenschaftliche Diskussion einzuführen.

Milos Lánsky

Geboren: 30-VII-1926 in Prag, Tschechei, gestorben am 13-V-2005 in Budweis, Tschechische Republik
Lansky studierte nach dem 2. Weltkrieg Mathematik und Physik an der Karlsuniversität in Prag, wo er 1952 promovierte. 1957 erwarb er die Kandidatur an der technischen Universität Prag und habilitierte sich 1963 nun erneut an der Karlsuniversität in der Mathematik. Nach mehrjährigen politischen und gerichtlichen Auseinandersetzungen mit der Hochschulleitung in Prag wirkte er nach 1960 am Pädagogischen Institut in Karlsbad und später an der pädagogischen Fakultät in Pilsen, bevor er nach Prag zurückkehrte. Er erarbeitete dort entscheidende Grundlagen der kybernetischen Pädagogik.
Nach dem Prager Frühling emigrierte er 1968 nach Österreich, wo er in Linz die Lehrkanzel für kybernetische Pädagogik an der Johannes-Keppler-Universität übernahm. Ab 1971 baute er in Paderborn das Institut für Bildungsinformatik auf. Bis zu seiner Emeritierung wirkte er dort für die Etablierung der Informatik und Bildungstechnologie.
Lánsky ist Träger des Wiener-Schmidt-Preises für herausragende Leistungen in der Kommunikationskybernetik und Bildungstechnologie.

Literatur:
H. Frank (2005) "Nachruf auf Milos Lánsky", GrKG/H 46/2, 103





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