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Seen und Ozeane (Regionen)

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Die Weltmeere sind der Ursprung unseres Lebens und bieten einen Lebensraum von unermesslicher Artenvielfalt, sind ein unverzichtbarer Nahrungslieferant und der Ursprung des weltweiten Klimageschehens, sie bedecken mehr als 75% der Erdoberfläche. Das salzige Meereswasser hat einen durchschnittlichen Salzgehalt von 3,5 % und einen pH-Wert von etwa 7,8 - 8,2. Darüber hinaus enthalten Meere Gase in sehr geringen Konzentrationen.

Je tiefer man in einem See, Meer oder Ozean abtaucht, desto weniger Sonnenlicht durchdringt die Wassermassen. Rot wird als erstes absorbiert, danach folgt Orange, Gelb, Grün und als letztes Blau. Alle 10 Metern steigt der Druck im Wasser um eine Atmosphäre, so herrschen in z.B. in 10.000 Metern Tiefe ein Druck von 1000 Atmosphären.

Die Meere und Ozeane unterliegen alle einem internationalen Abkommen, hierbei wurden von den internationalen Kommissionen etliche Vereinbarungen z.B. über den Erhalt der Wale und Robben in der Arktischen und Antarktischen Region getroffen.

Weltmeere zählen zu den interkontinentalen Meere, während die Binnenmeere meistens in einem Erdteil liegen. Die größten Binnenmeere sind das Arabisches Meer, Beringmeer, Nordpolarmeer, Sargassosee, Ostsee, Mittelmeer, Korallensee, Tasmansee, Südsee und das Karibische Meer.

Ökologische Meereszonen

Man unterteilt den Lebensraum der Meere in folgenden vier ökologische Zonen.

Die Gezeitenzone oder auch litorale Zone, sind die Sandstrände, Wattenmeere und Mangroven die bei Ebbe über Wasser und bei Flut unter Wasser liegen. Diese Zone wird von kleineren Fischen zur Vermehrung genutzt.

Die Kontinentaleschelfzone oder auch sublitorale Zone, ist der kontinentale flache Meeresbereich. Diese Zone erstreckt sich etwa 50 - 70 km ins Meer. In den flachen Regionen ist diese Zone sehr breit, in Bergregionen schmal und fällt sehr flach bis 200 Metern in die Tiefe und bietet eine üppige Nahrungsquelle für Wale und andere Beutefische.

Die Bathyalzone oder die Kontinentalabhänge, ist der Rand des Schelfs, der sehr steil bis zu einer Tiefe von 1000 m. zum Meeresboden abfällt und dort endet.

Die Abyssalzone oder der Meeresgrund, diese Zone ist extrem flach, die Tiefe ändert sich laufend und liegt etwa bei 4000 Metern. Es gibt dort nur wenige Meerestiere, die diese dunkle und kalte Region bewohnen. Diese Meereszone wird durch extreme tiefe Gräben und Schluchten unterbrochen die eine Tiefe bis zu 11,000 m erreichen.

Ökologie und Meeresverschmutzung

Eine ernste Bedrohung stellt die globale Überfischung und Verschmutzung der Weltmeere dar. Dabei ist nicht nur die Industrie und Landwirtschaft verantwortlich, sondern auch die Anliegerstaaten, die mit der Einleitung von giftigen Abwässer eine große Mitverantwortung tragen. Gerade das Verklappen von Giftstoffen führt zu enormen Veränderungen der Umwelt und kann den Artentod zur Folge haben. Das Einleiten von Schadstoffen vermehrt die Nähr- und schädlichen Schwebstoffe innerhalb der Meere und führt zum Ersticken der vorhandene Korallenstöcke. Ein weiteres großes Problem ist die Verschmutzung der Gewässer mit Kohlenwasserstoffen, die vom Erdöl (auch Tankerunfälle) herrühren und von den Weltmeeren nur sehr langsam abgebaut werden. Wegen dieser permanenten Wasserverschmutzung kommt es in vielen Meeres- und Küstenregionen zu erhöhtem Fisch- und Korallensterben, diese Vergiftungen führen auch bei Menschen häufig zu Epidemien und zu Sperrungen von Badestränden.





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