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Urknall (Wissenschaft • Astronomie • Kosmologie)

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Begriffsbestimmung

Als Urknall wird in gängigen physikalischen Theorien die spontane Enstehung des Kosmos und der Beginn der Zeit bezeichnet.

Zusammenfassende Ausarbeitung

Seit der Entdeckung der Rotverschiebung entfernter Galaxien und damit der Entdeckung der allgemeinen Ausdehnung des Kosmos, wird der theoretische Zeitpunkt, an dem diese Bewegung begann, als Urkanll (im Englischen figurativ Big Bang) bezeichnet.

In stark vereinfachter Form besagt die Urknall- oder auch Inflationstheorie, dass am Anbeginn der Zeit vor etwa 14 Milliarden Jahren das Universum punktförmig konzentriert war. Spontan begann es sich explosionsartig auszudehnen und es bildeten sich über bestimmte Entwicklungsstufen die heute bekannten physikalischen Erscheinungsformen von Zeit, Raum, Energie und Materie.

Offen bleibt, was "vor" dem Urknall war oder ob "etwas" zum Urknall geführt hat oder ob diese Fragen überhaupt sinnvoll gestellt sind. Denkbar wäre z.B., dass sich die Ausdehnung des Universums kontinuierlich verlangsamt, oder sich später verlangsamen wird und Materie und Raum wieder an einen Punkt zurückfallen, um sich dort an einem Punkt zu einem neuen Urknall vereinigen ("Pulsierendes Universum").

Die Alternative scheint zu sein, dass sich das Universum für den Rest der Zeiten immer weiter ausdehnt, um in der Ewigkeit ins Nichts überzugehen. Denkbar wäre auch, dass es mehrere Urknalle gegeben hat und somit mehrere Paralleluniversen existieren.

Die Expansion des Universums

Die Expansion des Universums
(aus: Der Urknall, auf www.meteoriten.at)

Das Universum bläht sich nach dem Urknall in alle Richtungen auf. Die Abstände vergrößern sich laufend, so dass von jeder Galaxie als vermeintlichem Zentrum aus gesehen alle anderen Galaxien fortzustreben scheinen.

Interne Links

siehe auch Artikel Rotverschiebung

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