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Wissenschaft und Kultur (Gesellschaft • Staat • Multilaterale Organisationen • Vereinte Nationen • Sonderorganisationen • Organisation für Bildung)

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Die Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) - (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, UNESCO) wurde am 16. November 1945 in London gegründet. Die UNESCO hat 191 Mitgliedstaaten und ist eine rechtlich eigenständige Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Paris.

Ziele

Die UNESCO fördert die Zusammenarbeit zwischen den Völkern in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kultur, umso zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit auf der ganzen Welt beizutragen. Die Vorgaben wurden in die Charta der Vereinten Nationen aufgenommen und mit einer eigenen UNESCO Verfassung vom 4. November 1946 bestätigt (Artikel I.1 der UNESCO-Verfassung).

Als Forum zur globalen intellektuellen Zusammenarbeit hat die UNESCO das wohl breiteste Programmspektrum aller UNO-Sonderorganisationen. Es umfasst folgende Aufgabenbereiche:

  • Bildung
  • Wissenschaften
  • Kultur (z.B. Weltkulturerbe)
  • Kommunikation und Information.

  • Aufgaben

    Das Hauptentscheidungsgremium der UNESCO tritt alle zwei Jahre in Paris zusammen und entscheidet über den Haushalt der UNESCO, die grundsätzlichen Richtlinien und zukünftigen Programme der Organisation

    Zugleich wird auch der neue Exekutivrat gewählt, der sich aus 58 Vertretern der Mitgliedstaaten zusammensetzt. Er ist das Aufsichtsorgan zwischen den Generalkonferenzen, bereitet diese vor und überwacht die Durchführung des von der Generalkonferenz verabschiedeten Arbeitsprogramms. An der Spitze des Sekretariats steht der Generaldirektor, ihm obliegt die praktische Umsetzung der beschlossenen UNESCO-Programme.

    Dem Sekretariat, an dessen Spitze der Generaldirektor steht, obliegt die praktische Umsetzung des UNESCO-Programms.

    Arbeitsweise

    Die UNESCO baut weltweit Modellprojekte auf, bringt Wissenschaftler und Experten zusammen und berät die Regierungen in Fragen der Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.

    In rund 20 zwischenstaatlichen Komitees und Programmen arbeiten die Mitgliedstaaten regelmäßig zusammen. Beispiele hierfür sind das:

  • Internationale Bioethik-Komitee (IBC)
  • Internationale Programm für Kommunikationsentwicklung (IPDC)
  • Internationale Programm "Information für Alle" (IFAP)
  • Wissenschaftliche Langzeitprogramme für Hydrologie (IHP)
  • Ozeanographie (IOC)
  • Geologie (IGCP)
  • Der Mensch und die Biosphäre (MAB).

  • Die UNESCO ist angewiesen auf die Zusammenarbeit mit anderen Partnern und Einrichtungen der Vereinten Nationen, Regierungen der Mitgliedstaaten, berufliche und wissenschaftliche Fachverbände, Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, UNESCO-Projektschulen, UNESCO-Clubs und andere Zivilgesellschaften. Ihre wichtigsten Partner in den Mitgliedstaaten sind die UNESCO-Nationalkommissionen, die die eigene Regierung in allen UNESCO-Fragen beraten und als nationale Verbindungsstellen wirken.

    Weitere Informationen

    UNESCO-Verfassung, 16. November 1945





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